{"id":840,"date":"2015-06-18T11:33:12","date_gmt":"2015-06-18T11:33:12","guid":{"rendered":"http:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/?page_id=840"},"modified":"2015-09-24T09:40:50","modified_gmt":"2015-09-24T09:40:50","slug":"allegoria-definicion-aleman","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/allegoria-definicion-aleman\/","title":{"rendered":"Allegoria. Definici\u00f3n aleman"},"content":{"rendered":"<p><strong>BARCK, Karlheinz, FONTIUS, Martin, SCHLENSTEDT, Dieter, STEINWACHS Burkhart, WOLFZETTEL, Friedrich,<\/strong>\u00a0eds.\u00a0<em>\u00c4sthetische Grundbegriffe, Historisches W\u00f6rterbuch.<\/em>\u00a0Stuttgart: J.B. Metzler; \u00a0C.E. Poeschel, 2010. 7 vols.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Anselm Haverkamp<\/strong>, vol. I<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[p. 49] Der Bezeichnung \u2018Allegorie\u2019 entsprechen drei Begriffe. (\u2026) Der grundlegenden rhetorischen Begriff, der mit Quintilians Definition der Allegorie als fortgesetzter Metapher (metaphora continua) kanonisch geworden ist. Die \u201ePersonification\u201c, eine der selbst\u00e4ndigen Quellen des rhetorischen Begriffs, die schon im rhetorischen Wortgebrauch getrennt steht (fictio personae und prosopopoiia) w\u00e4re eigens zu behandeln Dasselbe gilt f\u00fcr \u201eFigur\u201c (Typologie) und mehrfachen Schriftsinn (Allegorie, Tropologie, Anagogie), die ihrerseits unterschiedliche Quellen haben. (&#8230;).<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>SCHWEIKLE, G. und I. SCHWEIKLE, <\/strong>eds. <em>Metzler Literatur Lexikon<\/em>, <em>Stichtw\u00f6rter zur Weltliteratu<\/em>r. Stuttgart: Metzler, 1990.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ALLEGORIE f. (gr. allo agorein= etwas anderes sagen)<br \/>\nVeranschaulichung 1. Eines Begriffes duch ein rational fassbares Bild. 2. Eines abstrakten Vorstellungskomplexes oder Begriffsfeldes durch eine Bild-und Handlungsfolge (&#8230;) Im ggs. Zur Metapher ist die Bezeichung zw. Bild und Bedutung willk\u00fcrl. Gem\u00e4hlt, verlangt daher nach rationaler Erkl\u00e4rung; damit ist aber eine Gleichsetzung bis ins Detail m\u00f6glich. Zu unterscheiden sind zwei Grundfunktionen der Allegorie: 1. Als Method der Exegese (&#8230;) 2. Als Mittel poetischer Darstellung in einem von vornherein als Allegorie geschaffenen, geradezu Konstruierten Text entweder als <em>allegoria tota<\/em> (sich geschlossene f\u00fcr sich stehende Allegorie) deren Deutung ektl. In einer gesonderten Textfolge nachgeliefert wird (Extremform R\u00e4tsel: wenn das Gemeinte nur schwer zur entschl\u00fcsseln ist) oder als <em>allegoria permixta<\/em> (gemischte Allegorie) die schon im Kontext Hinweise f\u00fcr die L\u00f6sung enth\u00e4lt. Zweck der Allegorie ist im Unterschied zur Metapher die gewollte, interdierte Anregung zur Reflexion. Sie wurde in der antiken Rhetorik als uneigentl. Redeweise unter die Tropen eingereiht (Gedankentropus).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BARCK, Karlheinz, FONTIUS, Martin, SCHLENSTEDT, Dieter, STEINWACHS Burkhart, WOLFZETTEL, Friedrich,\u00a0eds.\u00a0\u00c4sthetische Grundbegriffe, Historisches W\u00f6rterbuch.\u00a0Stuttgart: J.B. Metzler; \u00a0C.E. Poeschel, 2010. 7 vols. Anselm Haverkamp, vol. I [p. 49] Der Bezeichnung \u2018Allegorie\u2019 entsprechen drei Begriffe. (\u2026) Der grundlegenden rhetorischen Begriff, der mit Quintilians Definition der Allegorie als fortgesetzter Metapher (metaphora continua) kanonisch geworden ist. Die \u201ePersonification\u201c, eine der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-840","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=840"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/840\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2134,"href":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/840\/revisions\/2134"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/grupos.unileon.es\/mebar\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}